Liebe Besucher!

Aktuell ist im Magazin artprofil Heft 138, ein Artikel über meine Arbeit erschienen.

Folgend ein Link zur Bestellung:

http://www.artprofil-kunstmagazin.com/

Participate NOW! – γλαῦκας εἰς Ἀθήνας κομίζειν

EULENGASSE @ Platforms Project Independent Art Fair Athen

Platforms Project NET

 Corona-bedingt findet die Independent Art Fair Athen online statt.

14. – 31.05.2020 – ONLINE
Platforms Project ist ein Netzwerk mit internationalen Podien, Künstlern, Kunstexperten, Kunstkritikern und Journalisten. Von EULENGASSE sind 40 Künstler*innen vertreten. 

LIVE MEETINGS & TALKS
>> Join all the meetings with the same Zoom link

 https://www.platformsproject2020.eulengasse.de/

 http://2020.platformsproject.com/ 

mein Beitrag und THEMA: „OCTOPUS & CO“
Seit nun vier Jahren beschäftigt mich der Oktopus, nebenbei Sepia und Kalmar. 
Meine Faszination und Imagination verwandeln die zahlreichen Informationen künstlerisch in Malerei. Typisch für meine Herangehensweise ist das Sujet zu zeichnen und spielerisch mit den Ergebnissen zu arbeiten. Dieser Prozess und die Fortsetzung durch Malerei führen schlussendlich zu einer weiteren Interpretation und damit einer neuen Realität.
Gibt es einen spezifischen Grund oder Anlass, weshalb mich diese acht – und mehr armigen, glibberigen Geschöpfe so lange schon begleiten?
Octopoda (Kraken) sind äußerst interessante Geschöpfe. 
Sie gelten als vielseitig, intelligent, haben drei Herzen und neun Gehirne.
Allein diese Tatsachen genügten mir, dieses Wunder der Evolution als künstlerisches Forschungsthema anzunehmen. Kraken sind Kopffüßer (Cephalopoda)  und wirken durch ihr Äußeres meist befremdlich, rätselhaft und zum Teil unheimlich auf uns Menschen. Kunstgeschichtlich gibt es zahlreiche Vertreter, die sich mit Krake und Co beschäftigten, die Nachwelt mit Bildern und Lektüre beschenkten. Menschliche Abgründe wurden damals wie heute auf diese Tiere projiziert, diffamieren sie zu Monster der Tiefsee oder Aliens der Ozeane. Die wenigsten Menschen erleben Oktopoden in ihrer natürlichen Umgebung, der Unterwasserwelt. So wissen sie auch nur einen Bruchteil über dieses Tier. 
Außerhalb des Wassers wird die Ästhetik des Oktopus nicht erkannt und fühlt sich als „Glibberhaufen“ für die meisten Menschen eklig an. Hat man aber das Glück, einen Oktopus in seinem Lebensraum zu beobachten, entdeckt man unter Umständen Wunderbares.
Vielleicht erlebt man das erhabene Schweben, das wechselnde Farbspiel seiner Haut, seine unglaublich raffinierten Tarnungsmanöver, seine Neugierde oder erfährt von seiner Sammelleidenschaft. Menschen die dafür einen Sinn haben und sich mit diesem Wesen beschäftigen wollen, werden gewiss beschenkt. Sie gehen einmal mehr in die Tiefe. 
Statt zu schnell zu bewerten und „allwissend“ zu tun, gelingt es eine Beziehung zu diesem Geschöpf aufzubauen. An dieser Stelle wird das Tier zum würdigen Subjekt und nicht nur zur Beute. Ich habe gelernt, dass Oberflächlichkeit, Desinteresse, Angst und Egoismus zu einer Art von Ablehnung und teilweise brutaler Handlung dem Tier gegenüber führt, welche gleiche Ursache hat, wie die Ablehnung anderer Menschen bzw. Völker. 
„Was ich nicht kenne wird nicht anerkannt, nicht respektiert und ggf. bekämpft. Was fremd ist ängstigt und wird abgelehnt und ausgeschlossen.“ 
Dies scheint einfaches Lebensmotto zu sein, ist jedoch oberflächlich, unfair und geht Hand in Hand mit der Doppelmoral. Sollten wir Menschen nicht endlich von unserem hohen Ross  steigen und akzeptieren, dass wir ein Teil der Lebewesen, der Tierwelt sind?
Der Trend zumindest ist da. 
„Es gibt Tiere und Tiere die denken, sie wären keine Tiere und die ersteren müssen unter den anderen leiden.“  Zitat: R.D. Precht

Giant O. #4  


EULENGASSE hat die Ausstellung im Ausstellungsraum des Kunstvereins aufgebaut , welche für Publikum zugänglich ist. Um Anmeldung wird gebeten! 

Sechs Tage OPEN DOORS 

jeweils Freitag+Samstag+Sonntag
Angaben zu Besuchszeiten folgen bis spätestens Ende Juni!

Atelier Bergerin, Gewerbestrasse 8A, Dieburg 64807

21./22./23. und 28./29./30. August 2020